Viele Kosmetikprodukte mit hormonell wirksamen Substanzen

Im letzten Jahr haben die Deutschen 12,9 Milliarden Euro für Körperpflegeprodukte und dekorative Kosmetik ausgegeben. Hautcreme, Lippenstift und Sonnencreme – eine aktuelle Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz zeigt nun, dass ein Großteil dieser Produkte mit Schadstoffen belastet ist. Besonders Fans von sehr teuren Produkten sollten nun umdenken.

Produkte der Marktführer besonders oft belastetGute Kosmetikprodukte erkennenkostenlosen "ToxFox-App" des BUND: Mit dem Handy wird der Barcode eingescannt, anschließend zeigt das Handy an, ob hormonelle Stoffe enthalten sind oder nicht. Eine weitere Möglichkeit ist die Benutzung des Webportals Codecheck.

Hormonelle Substanzen und ihre gesundheitlichen FolgenParabene wurden besonders häufig entdeckt, so war das Konservierungsmittel Methylparaben in 24 Prozent der untersuchten Produkte enthalten, Propylparaben fand sich in 18 Prozent der Produkte. Alle Substanzen befinden sich auf der EU-Prioritätenliste potentieller Schadstoffe mit hormoneller Wirkung und dem INCI, in dem System sind alle Stoffe gelistet, die für den Einsatz in Kosmetika zugelassen sind.

Naturkosmetik die bessere WahlMcGesund.de-Shop. Sie ersetzen den Schadstoff aber nicht einfach nur, sondern verändern die Rezeptur. Auf diese Weise wird eine Balance der verschiedenen Inhaltsstoffe erreicht, ein Konservierungsmittel ist nicht länger nötig. Hinzu kommt, dass einige Substanzen bereits von Natur aus konservierende Eigenschaften mitbringen, so etwa pflanzliche Öle oder die Extrakte von Heilpflanzen. Ein weiterer Ansatz zur Vermeidung gefährlicher Schadstoffe ist die Umstellung des Produktionsprozesses sowie eine neue Verpackung. Bereits heute bieten einige Hersteller Verpackungen an, bei denen eine Übertragung von Mikroorganismen vom Produkt auf den Verbraucher ausgeschlossen ist.

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