Richtiges Krafttraining & Fitness

Im Zeitalter, in dem viele Menschen einer sitzenden Tätigkeit nachgehen, ist eine Ausgleichssportart sehr wichtig, um negativen Spätfolgen an der Gesundheit vorzubeugen. Aber auch, wer in seiner Freizeit bereits irgendeinen Sport betreibt, ist oft einseitig belastet und benötigt bestimmte Kraftübungen, um muskuläre Dysbalancen zu beseitigen.

Krafttraining

Einen idealen Ausgleich bietet Krafttraining in einem Fitness-Studio, da hier sehr gezielt an isolierten Muskelpartien gearbeitet werden kann. Neben diesem Effekt bieten sich weitere Möglichkeiten mangelnde Bewegung zu kompensieren und Herz-Kreislaufsystem in unterschiedlichen Kursen zu fordern, was Ihre Fitness und allgemeine Verfassung schon nach kurzer Zeit merklich steigern wird. Fitness- und Krafttraining gehören zusammen und bilden eine Symbiose, d.h. beide Aspekte partizipieren voneinander.

Zunahme an intramuskulärer Koordination

Das Hauptaugenmerk im Krafttraining liegt natürlich darauf, die Leistung der Muskulatur zu steigern. Ein Körper ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, möglichst ökonomisch zu arbeiten. Wird er erhöhten Reizen ausgesetzt, reagiert der Körper entsprechend darauf. Im Falle des Krafttrainings geschieht dies mit Zuwachs an Kraft und Muskelmasse. Dieser Effekt ist durch die Zunahme an intramuskulärer Koordination und durch Wachstum des Muskels zu beobachten. Nicht jedes Krafttraining muss dabei heute zu einem intensiven Muskelaufbau wie im Bodybuilding führen, wo dieser Punkt das Hauptziel darstellt. Für viele Menschen liegt der Fokus heute auf einer gesundheitlich sinnvollen Ausgleichssportart.

Ungleiche Belastung der Muskulatur

In vielen Sportarten und im Alltag werden Muskeln ungleich belastet und fehlende Ausgleichsübungen führen zu Schmerzen. In der Anatomie der Muskulatur spricht man von einem Agonisten, einem Ausführer und einem Antagonisten, einem Gegenspieler. Ein verständliches Beispiel bietet die Beugung des Arms. Der Bizeps, als Agonist beugt den Arm, während gleichzeitig der Trizeps, der Antagonist, gedehnt wird. Wird der Arm nun wieder gestreckt, tauschen sich die Rollen. Nun ist der Trizeps der ausführende Muskel und der Bizeps der Gegenspieler. Dieses Verhältnis findet man in jeder Muskelgruppe des menschlichen Körpers. Wird nun einer dieser Muskeln verhältnismäßig mehr trainiert, als sein Gegenspieler, so kann es durch die unterschiedlichen Zugkräfte zu erwähnten Dysbalancen kommen. Dies kann dauerhaft Schäden an Gelenken, Sehnen oder Schmerzen im Muskel verursachen. Oftmals sind Rückenschmerzen ein ebenso bekanntes Beispiel hierfür, bei dem Rücken- und Bauchmuskulatur das Muskelpaar bilden. Daher ist es wichtig, beide Muskeltypen immer in gleichem Maß zu trainieren oder vorab eine Dysbalance durch gezielte Übungen für einen Muskel auszugleichen.

In jedem Fall sollte ein Training nur unter Aufsicht eines erfahrenen Trainers gestartet werden, der darauf achtet, dass die richtigen Bewegungen in richtiger Weise durch geführt werden und mit dem zusammen ein Trainingsplan erarbeitet wird, der auf die Bedürfnisse des Trainierenden optimal abgestimmt ist. Nur so und mit nötiger Disziplin führt ein Krafttraining zu den gewünschten Effekten.

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