Führt Cola zu Depressionen?

Süße Getränke – Risikofaktor für DepressionenWechselwirkung zwischen Cola und Depressionen.

Die Studie der „American Academy of Neurology„, die in Kooperation mit dem „National Institutes of Health“ entstand, jüngst vorgestellt auf dem Jahrestreffen der Organisation, stellt einen Zusammenhang mit Cola-Konsum und Depressionen fest. Demnach haben Menschen, die viele süße Getränke konsumieren, ein höheres Risiko, depressiv zu werden. Mehr als 250.000 Erwachsene zwischen 50 und 71 Jahren waren nach ihren Trinkvorlieben befragt worden. Zehn Jahre später wurden die Studienteilnehmer erneut befragt, diesmal danach, ob sie die Diagnose Depressionen erhalten haben, dies war bei mehr als 11.000 Teilnehmern der Fall. In der Auswertung kommen die Forscher zu dem Ergebnis, dass Menschen, die mehr als vier Gläser Cola oder Fruchtsaft am Tag trinken, ein 30 Prozent höheres Depressionsrisiko aufweisen, wenn die Light-Variante bevorzugt wurde, die Softdrinks also Süßstoffe enthielten, war das Risiko sogar noch höher. Kaffeeliebhaber können jedoch aufatmen, bei ihnen sank das Risiko sogar um zehn Prozent. Voraussetzung: Der Kaffee muss ungesüßt genossen werden.

Softdrinks – Zahn- und FigurkillerZähneputzen wartet, schmirgelt seine Kauflächen regelrecht ab. Kaugummis und fluoridhaltige Spülungen können hier wertvolle Hilfsmittel sein. Auch das in Softdrinks enthaltene Koffein ist nicht ungefährlich. Wer regelmäßig Cola oder Tee trinkt, muss mit einer chronischen Abhängigkeit (Coffeinismus) rechnen. Ohne das Koffein kommt es zu Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, Stimmungstiefs oder Schlaflosigkeit.

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