Deutschland zu dick

Deutschland zu dick Es ist klar: Die Deutschen werden immer dicker, essen zu viel, zu süß oder zu fett. Die bisher gültigen Standards hinsichtlich Körpergröße und Gewicht verlieren mehr und mehr ihre

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Deutschland zu dick

Es ist klar: Die Deutschen werden immer dicker, essen zu viel, zu süß oder zu fett.
Die bisher gültigen Standards hinsichtlich Körpergröße und Gewicht verlieren mehr und mehr ihre Bedeutung. In früheren Zeiten brachten sieben Menschen etwa 450 Kilogramm auf die Waage, mittlerweile wiegen nur sechs Personen rund 500 Kilogramm.

Deutschland muss abnehmen - Zu viel Fett, zu süß und zu wenig Bewegung

Bei dieser Gewichtsangabe handelt es sich um einen wichtigen Aspekt bezüglich der Sicherheit von Personenaufzügen, denn diese müssen eine entsprechende Förderleistung aufweisen. Öffentliche Einrichtungen müssten in absehbarer Zeit ihre Sicherheitsstandards anpassen. Seit vielen Jahrzehnten legen die Deutschen an Gewicht zu. Laut Statistischem Bundesamt liegt die durchschnittliche Gewichtszunahme zwischen 1999 und 2009 pro Kopf bei etwa 2 Kilogramm.

Höheres Durchschnittsgewicht verändert Anforderungen an Technik und Medizin

Inzwischen wiegen männliche Bundesbürger rund 83,4 Kilogramm bei einer Größe von 1,78 Meter, Frauen bringen im Schnitt 68,1 Kilogramm bei einer Größe von 1,65 auf die Waage. Die Anforderungen an technische oder medizinische Produkte haben sich entsprechend geändert. Auch Hersteller von Autos oder Flugzeugen müssen die kontinuierliche Gewichtszunahme einplanen. Statistiker bedienen sich bestimmter Rechenmethoden bei der Festlegung des Gewichts in verschiedenen Altersgruppen. Teilweise sind diese Methoden umstritten, dennoch sind die Ergebnisse eindeutig. Experten ermittelten, dass mehr als die Hälfte der ledigen Männer und Frauen zu viel Gewicht aufweisen, jedoch sind bei Verheirateten bereits sieben von zehn Bundesbürgern zu dick. Offensichtlich ist die Ehe nicht gerade förderlich für schlanke Silhouetten.

Genetische Veranlagung als Auslöser

Einer der Auslöser für Übergewicht ist nach Meinung von Statistikern und Ernährungspsychologen die genetische Veranlagung. Die Lust auf Süßes und Fettiges scheint oft unbezwingbar. Der moderne Mensch ist aber nicht unmittelbar von Hunger bedroht wie seine Vorfahren und braucht weit weniger Energie. Hinzu kommt mangelnde Bewegung. Statt die Treppe zu nutzen, rollen Menschen lieber komfortabel durch Kaufhäuser oder besteigen Aufzüge. Letztlich ist auch das gängige Schönheitsideal laut Experten eine Gefahr zur Begünstigung von Übergewicht. Bleiben Diäten erfolglos, sinkt die Motivation. Essstörungen können die Folge sein. Auch Schwierigkeiten im sozialen Umfeld sind häufig Ursache für eine Gewichtszunahme. Neue Konzepte im Umgang mit Übergewicht sind also gefragt.

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