Wider den Stress: Monotasking

Multitasking ist das neue Zauberwort der schnelllebigen Zeit, alles muss möglichst schnell erledigt werden, damit das überhaupt möglich wird, müssen viele berufliche Abläufe parallel erledigt werden. Nicht nur der Produktivität tut dies nicht gut, auch die Psyche leidet unter der Mehrfachbelastung.

Wider den Stress: Monotasking
Inhaltsverzeichnis

Multitasking vs. Monotasking

Der Stress durch Multitasking hat sogar körperliche Auswirkungen, der Cortisolspiegel im Blut steigt an, außerdem verkleinert sich der Hippocampus; jenes Gehirnareal, das für das Lernen und das Gedächtnis zuständig ist. Zudem vervielfachen sich Unfälle, vor allem kreative Aufgaben werden weniger gut ausgeführt. Die Regeln beim Monotasking lauten Entschleunigung und Achtsamkeit. Indem eine Aufgabe bis zum Schluss erledigt wird, kann diese nicht nur schneller, sondern auch qualitativ besser zum Abschluss gebracht werden. So sollte etwa das Handy beim Arbeiten komplett ausgeschaltet bleiben, E-Mails nur zu bestimmten Zeiten gelesen werden. Auch ein Tagesplan hilft, dem Chaos Herr zu werden. Hier sind Zeitpuffer Pflicht, umso größer diese sind, desto geringer ist das Risiko, in Panik zu geraten, wenn Unvorhergesehenes dazwischenkommt. Eine ruhige Umgebung und Rückzugsgebiete schaffen ebenfalls ideale Bedingungen für einen produktiven Arbeitstag.

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