Trotz Corona: Lachen tut gut und ist gesund

„Jeder Tag an dem du nicht lachst, ist ein verlorener Tag“ - Das sagte bereits der weltbekannte Schauspieler und Komödiant Charlie Chaplin. Dieser Tage ist vielen Leuten allerdings nicht wirklich zum Lachen zumute. Dennoch kann die intensive Bewegung der Gesichtsmuskeln Erstaunliches leisten. Wir beantworten ein paar Fragen rund ums Lachen.

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Trotz Corona: Lachen tut gut und ist gesund
Inhaltsverzeichnis

Was passiert beim Lachen genau?

Während des Lachens werden so genannte Glückshormone wie Oxytocin (das „Kuschelhormon“), Serotonin und Dopamin ausgeschüttet. Ein Lachanfall baut zudem Stresshormone wie Cortisol und andere ab. Die beschleunigte Atmung sorgt dafür, dass die Lunge deutlich mehr Sauerstoff als gewöhnlich aufnimmt, auch der Blutfluss wird angeregt. Die Muskelanspannung während des Lachens und die darauf folgende Entspannung wirken wie eine innere Massage. Hier wird das Zwerchfell bewegt und alle beteiligten Muskeln werden sehr gut durchblutet.

Hilft Lachen gegen Depressionen?

Es gibt anerkannte Fachexperten, die sich täglich mit dem Thema Lachen auseinandersetzen. Diese Lachforscher werden gemeinhin als Gelotologen bezeichnet. Wenn man Sie befragt, bekräftigen sie einhellig, dass sich das Lachen auch entscheidend auf die seelische Gesundheit auswirken kann. So sorge es beispielsweise dafür, dass Angstgefühle, Wut und depressive Stimmung verschwinden .

Verbrennt man beim Lachen Kalorien?

Ein Lachanfall läuft unter der Beteiligung von bis zu 300 Muskeln ab. Von den Gesichts--bis zu den Bauchmuskelnn werden also zahlreiche Körperteile angeregt. Wenn Muskeln involviert sind, werden tatsächlich einige Kalorien verbrannt. Zehn Minuten Lachen verbrauchen dabei maximal 10 Kilokalorien. Das hört sich nicht viel an, tut aber Körper und Seele wirklich gut. Ene Minute intensiven Lachens ist, da sind sich beispielsweise die Experten des Versicherungsanbieters Arag sicher, mit einer 45-minütigen Entspannungsstunde vergleichbar.

Kann man Lachen lernen?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Prozess des Lachens (neu) zu erlernen. So werden in ganz Deutschland Lachyoga-Kurse angeboten. In Lachclubs trifft man sich außerdem ebenfalls zum gemeinsamen Lachen. Satte 236 gibt es davon bundesweit. Sie sorgen dafür, dass man von der Nordsee bis in die bayerischen Alpen Techniken des Lachens trainiert. Wer also nach Corona eine neue Beschäftigung in der Gruppe sucht, findet hier eine attraktive Alternative zum klassischen Yoga- oder Fitnesskurs. So hat man dann wirklich gut lachen.

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