Langsam laufen bringt langfristig mehr

Viele Sportler glauben immer noch, dass Sport nur dann gut ist, wenn man auf allen vieren nach Hause kommt. Die meisten laufen viel zu schnell, jedoch ist die Geschwindigkeit eher zweitrangig. Der Trainingseffekt wird durch das individuell richtige Tempo bestimmt. Es ist sinnvoller, eher langsam zu laufen und langfristig zu planen. Dabei zeigt der Puls einen neuen Weg. 13 wird nicht zu Unrecht Gesundheitspuls genannt. Aber diese Frequenz kann natürlich nur ein grober Richtwert sein. Jeder hat...

Langsam laufen bringt langfristig mehr
Inhaltsverzeichnis

Wie finde ich nun die für mich reichtige Herzfrequenz beim Laufen?

Man kann sich natürlich nach der Faustregel richten: 220 minus Lebensalter mal 0,65. Man kann aber auch im Fachgeschäft auf einem Laufband einen Test machen. Mal drei Minuten mit 120, 140,150 ‚Äì und rausfinden: Was tut mir gut? Ein entscheidender Punkt ist immer das persönliche Wohlbefinden beim Laufen. Der nächste Schritt: Das Wohlfühl Tempo auf der Bahn ausprobieren und testen, wann der Puls übereinstimmt. Auf dem Laufband herrschen gewissermaßen Laborbedingungen, weil man da nur die Beine heben, aber nicht aktive nach vorn laufen muss, was natürlich einen höheren Puls erzeugt. Und im Gelände sind die Bedingungen noch mal anders, schwieriger. Es wäre Quatsch, alle paar Minuten zu stoppen und dann den Puls zu messen. Deshalb ist für alle, die im optimalen Bereich trainieren möchten, die Anschaffung einer Pulsuhr wirklich sinnvoll. Denken Sie bei den Trainingsvorbereitungen auch immer auf Dehnübungen und Übungen zur Lockerung der Muskulatur. In Verbindung mit einer anschließenden Massage und einer guten Massage Lotion nach dem Work Out wird Ihre Muskulatur es Ihnen danken.

Das könnte Sie auch interessieren

Neue Krafttraining-Leitlinien: Warum das beste Programm das ist, das Sie wirklich durchhalten

Zum ersten Mal seit 2009 hat das American College of Sports Medicine (ACSM) seine Empfehlungen zum Krafttraining grundlegend überarbeitet. Die Auswertung von 137 Übersichtsarbeiten mit mehr als 30.000 Teilnehmenden zeigt: Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Training bis zum Muskelversagen oder komplizierte Trainingspläne sind für die meisten Menschen nicht nötig. Was die neuen Leitlinien für den Alltag im Studio und zu Hause bedeuten.

FitnessKrafttrainingMuskelaufbauBewegung

Nicht nur die Schrittzahl zählt: Studie verknüpft zügigeres Gehtempo mit geringerem Sterberisiko

Die 10.000 Schritte pro Tag gelten vielen als Messlatte für ein gesundes Bewegungspensum. Eine neue Auswertung von Daten aus der britischen UK Biobank, veröffentlicht im British Journal of Sports Medicine, deutet nun darauf hin, dass auch das Tempo eine wichtige Rolle spielt: Wer weniger Schritte macht, dafür aber phasenweise zügiger geht, hatte im Beobachtungszeitraum ein deutlich geringeres Sterberisiko. Was die Studie zeigt, wo ihre Grenzen liegen und wie sich die Erkenntnisse gerade in der dunklen Jahreszeit im Alltag nutzen lassen.

FitnessGehenBewegungAusdauer

Fitnessboom in Deutschland: Rekord bei Studiomitgliedern – und schon 40 Minuten Krafttraining pro Woche zählen

So viele Menschen wie nie trainieren in Deutschland im Fitnessstudio: Laut den aktuellen Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft sind es mehr als 12,3 Millionen Mitglieder. Gleichzeitig zeigt eine Arbeit von Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), dass bereits 40 bis 60 Minuten Krafttraining pro Woche ausreichen können, um die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zu erfüllen. Ein Überblick über die wichtigsten Zahlen, Trends und Tipps für den Trainingsalltag.

FitnessFitnessstudioKrafttraining